Trendthema Health & Functional Food

Gut 40 % der weltweit von Innova Market Insights registrierten Produktneueinführungen im Nahrungsmittel- und Getränkebereich im Jahre 2016 waren auf die eine oder andere Weise im Bereich „Functional“ oder „Health“ positioniert, davon jedoch nur 10,7 % mit einer „aktiven“ oder funktionalen Gesundheitspositionierung (im Gegensatz zu einer „passiven“ Gesundheitspositionierung, wie die von Produkten mit einem niedrigen Fettgehalt). In Europa stellt sich die Lage sehr ähnlich dar. Hier betrug der Anteil der Produkte mit einer aktiven Gesundheitspositionierung an allen Produktneueinführungen im gleichen Zeitraum 9,2 %. Die Angebotszunahme im Bereich von Produkten mit einer gezielt beworbenen funktionalen oder aktiven Health-Positionierung stagniert infolge von verschärften Standards und Auflagen für das Führen entsprechender Produktkennzeichnungen. Ein weiterer Einflussfaktor auf die Innovationstätigkeit im Bereich funktionaler Produkte sind übergreifende Gesundheitstrends, wie „Clean Label“. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die gesundheitsfördernden Eigenschaften natürlicher Zutaten und deren „Better For You“-Appeal. Die Gesetzgebung innerhalb der Europäischen Union im Bereich Produktkennzeichnung hat zu einem Umdenken der bereits auf dem Markt agierenden Unternehmen geführt. Sie greifen zunehmend auf weicher formulierte Produktversprechen zurück, während sie gleichzeitig auf das gestiegene Konsumentenbewusstsein für den möglichen Nutzen bestimmter Produkte und Inhaltsstoffe für die Gesundheit setzen.

Health & Functional Food

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